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Dachfonds reduzieren das Ausfallrisiko auf unter 1%

Archiviert in der Kategorie: Private Equity
Geschrieben von admin am 11 Mrz 02 - Kommentare deaktiviert

Investitionen in Private Equity mittels Beteiligungsprogrammen erzielen mit hoher Wahrscheinlichkeit positive Ergebnisse

Der Private-Equity-Markt bietet Investoren eine vielversprechende Möglichkeit, ihr Vermögen zu diversifizieren und an den Wertsteigerungen von nicht börsennotierten Unternehmen teilzuhaben. Private-Equity Gesellschaften fungieren als Kapitalsammelstellen. Sie investieren das Kapital der Anleger sowie teilweise auch Kreditmittel stufenweise in Form von Beteiligungsprogrammen in der Regel in 10 bis 30 verschiedene Unternehmen. Die Private-Equity Gesellschaften nutzen ihr Spezialwissen, um sich auf unterschiedliche Finanzierungsphasen wie beispielsweise Unternehmensgründung, Wachstumsfinanzierung, Branchen und auch Regionen zu konzentrieren. Je stärker dabei die Ausrichtung auf junge Unternehmen ist, desto höher ist das Risiko des Investments.

Ein zweckmäßiges Instrument für Engagements in Wachstumsunternehmen sind Dachfonds. Die Berenberg Finanzanlagen Beratungs- und Vermittlungsgesellschaft mbH hat 966 Beteiligungsprogramme (Dachfonds), die in den Vereinigten Staaten zwischen 1978 und 1998 aufgelegt wurden, untersucht. Die Mindestgröße der untersuchten Beteiligungsprogramme beläuft sich auf 25 Millionen Dollar.

Die Analyse der Fachleute der Tochtergesellschaft der gleichnamigen Hamburger Privatbank hat ergeben, daß Investitionen in Private Equity mittels Beteiligungsprogrammen mit hoher Wahrscheinlichkeit positive Ergebnisse erzielen. Außerdem hat sich gezeigt, daß die Streuung auf mehrere Dachfonds eine hohe Sicherheit bietet und das Risiko eines Kapitalverlustes auf weniger als ein Prozent reduziert. Als drittes wichtiges Ergebnis der Untersuchung wird genannt, daß durch ein professionell geführtes Dachfonds-Konzept die überdurchschnittlichen Renditeerwartungen mit hoher Sicherheit erfüllt werden.

Jürgen Raeke, Geschäftsführer der Berenberg Finanzanlagen GmbH, erklärt. ,,Investitionen in neue und komplexe Anlageformen, wie Private Equity, werden durch emotionale Barrieren gehemmt. Viele Kapitalanleger befürchten, sich hohen, ihnen unbekannten Risiken auszusetzen.“ Fehlende Informationen führten häufig zu Vorurteilen. So liege es nahe, daß subjektiv betrachtet mit dem Private-Equity-Markt stets ein hohes Risiko verbunden werde. Für den oberflächlichen Betrachter gelte die Formel: Hohe Renditechancen hohe Risiken, erklärt Raeke. Wenn es allerdings gelinge, den Informationsstand der Investoren zu erhöhen, wie es das Ziel seiner Gesellschaft sei, veränderten sich auch die wahrgenommenen Risiken und führten zu rationaleren Anlageentscheidungen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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