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Reservepolster schwinden – Private Equity als Ausweg

Archiviert in der Kategorie: Private Equity
Geschrieben von admin am 08 Jul 02 - Kommentare deaktiviert

Lebensversicherer, Versorgungswerke und Pensionskassen können sich nicht länger Private Equity verschließen.

Aufgrund der anhaltenden, weltweiten Börsenbaisse und der dadurch angegriffenen Reserven können sich Lebensversicherer, Versorgungswerke und Pensionskassen auf mittlere Sicht nicht länger der Asset-Klasse Private Equity mit absoluten, historischen Renditen von durchschnittlich 15 % p.a. verschließen.
Im angelsächsischen Bereich halten Stiftungen, Pensionskassen und -fonds durchschnittlich acht bis zehn Prozent ihres gebundenen Vermögens in Private Equity. Für die führenden Versicherer in Deutschland, die sich intensiv mit Private Equity beschäftigen, sieht Rüdiger Kollmann, Vorstand der auf die Betreuung institutioneller Kunden spezialisierten Solutio AG, einen Anstieg von derzeit weniger als 1 Prozent auf drei bis fünf Prozent der gebundenen Mittel. Konservative Branchenschätzungen sehen ein Anlagepotenzial zwischen 25 bis 30 Mrd. Euro, das direkt oder über Dachfonds global investiert wird. “Private Equity ist ein stark wachsender Nischenmarkt”, meint Maximilian Brönner, Partner bei der schweizerischen LGT Capital Partners. Tendenziell steige die Bereitschaft, in Private Equity zu investieren, mit der Höhe der Kapitalanlagen.

Handelsblatt 08.07.2002

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