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VSS plant weitere Medienübernahmen im deutschsprachigen Raum

Geschrieben von admin am 15 Mrz 06 - Kommentare deaktiviert

Neben der strategischen Neuausrichtung der „Hamburger Morgenpost“ und des Berliner Verlages befindet sich Veronis Suhler Stevenson (VSS) in Verhandlungen mit weiteren Übernahmekandidaten.

Nach dem Kauf des Berliner Verlages und der “Hamburger Morgenpost” ist der US-Investor Veronis Suhler Stevenson (VSS) laut VSS Manager Johannes von Bismarck mit weiteren
Übernahmekandidaten wie Zeitungen, Fachverlagen, Radios und Online-Medien in Deutschland und Österreich, im Gespräch. Von Bismarck bestätigte ein grundsätzliches Interesse an der „Sächsischen Zeitung“.

Bei der strategischen Neuausrichtung der bereits erworbenen Zeitungen sind für VSS drei Bereiche zentral: Erhöhung des Umsatzes mittels Ausbau von Anzeigen und neuer Produkte wie Sonntagszeitungen oder Internetangebote, Optimierung des bislang teuren Liquiditätsmanagements sowie eine Kostenoptimierung durch die Nutzung von Synergieeffekten wie die Bündelung zentraler Aufgabenbereiche in Hamburg und Berlin. Langfristig strebt VSS den Aufbau gemeinsamer Mantelredaktionen an, in denen lokale Telefonbuchverlage, Online-Werbeanbieter und Medienfirmen an die Zeitungsverlage angebunden werden.

Mit Blick auf die mögliche Rendite der Zielunternehmen ist laut Einschätzung von Johannes von Bismarck ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 20 Prozent des Umsatzes realistisch.

Die RWB Private Capital Fonds • International I, International II und International III sind mit 3 Mio. $, 7 Mio. $ bzw. 8 Mio. $ an Veronis Suhler Stevenson IV beteiligt.

today.reuters.com
wuv.de
archiv.tagesspiegel.de

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