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Institutionelle Investoren erhöhen Anteil an Private Equity

Archiviert in der Kategorie: Private Equity
Geschrieben von admin am 26 Okt 06 - Kommentare deaktiviert

Ungeachtet der „Heuschrecken-Debatte“ erfreut sich Private Equity großer Beliebtheit bei institutionellen Investoren in Deutschland. Versicherungen und Pensionskassen investieren im laufenden Jahr 2% des von ihnen verwalteten Kapitals in die Anlageklasse.

In einer Adveq Studie, die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiesbaden entstand, wurden 263 institutionelle Anleger in Deutschland hinsichtlich ihres Investitionsverhaltens untersucht. Die Hälfte der befragten Institutionen gab an, dass Private Equity fester Bestandteil des Portfolios ist, wobei Dachfonds bei 51% die beliebteste Anlageform darstellen.

Auch in Zukunft wollen institutionelle Investoren ihren Anteil an Private Equity erhöhen: dieser soll innerhalb von fünf Jahren von heute 2% auf 2,2% und damit auf ein Volumen von 33 Mrd. € anwachsen. Als wichtigste Gründe gaben die Institutionen die Erzielung einer höheren Rendite sowie die Diversifikation ihres Portfolios an.

Im internationalen Vergleich sind deutsche Versicherungen und Pensionskassen eher zurückhaltend. Vergleichbare Investoren wie die amerikanischen Universitäts-Stiftungen Yale, Harvard oder Stanford weisen Private Equity Anteile von 8-15% aus. Sie erzielen, bezogen auf ihr Gesamtportfolio, mittels des Private Equity Anteils weitaus höhere Renditen als institutionelle Anleger in Deutschland, die heute eine Rendite um 5% pro Jahr vorweisen können.

privateequityonline.com
handelsblatt.com

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