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Für einen Nachruf auf Private Equity ist es zu früh

Archiviert in der Kategorie: Private Equity
Geschrieben von RWB AG am 04 Jun 09 - Kommentare deaktiviert

Lt. einer neuen Studie der Deutsche Bank Research muss die Anlageklasse Private Equity gerade in der Finanzkrise ihre klassischen Stärken betonen.

Auf der einen Seite werde die Private Equity Branche von der Finanzkrise nicht verschont, heißt es in der DB-Studie zur Anlageklasse unter dem Titel „Zu früh für einen Nachruf“. Übernahmen werden durch fehlende Kredite erschwert und die Rezession treffe besonders die hochverschuldeten Unternehmen im Portfolio der Private Equity Fonds.

Auf der anderen Seite aber können zwei Qualitäten der Private Equity Branche helfen, die gegenwärtige Krise gut zu überstehen: Erstens verfügen viele PE-Fonds über umfangreiche Kapitalreserven, mit denen sie Portfolio-Unternehmen stützen oder neue Investitionsgelegenheiten nutzen können. Und zweitens müssen mehr und mehr Unternehmen restrukturiert werden. Kleine und mittlere Übernahmen sowie Minderheitsbeteiligungen rücken damit in den Fokus der PE-Fonds. Ergänzend zeigt ein historischer Vergleich, dass die Renditen eines PE-Fonds von einer Rezession profitieren.

„Zukünftig werden die Renditen weniger auf billigem Fremdkapital als vielmehr auf den traditionellen Stärken bei der operativen und strategischen Modernisierung der Portfolio-Unternehmen basieren. Insgesamt gilt es nun, die Rezession zu meistern, die Konsequenzen aus den Übertreibungen der Boomjahre abzubauen und das Vertrauen der Investoren und Kreditgeber wiederherzustellen. Die theoretische und empirische Forschung zeigt, dass das Geschäftsmodell von Private Equity im Kern solide ist” resümiert Thomas Meyer, Autor der Studie.

www.dbresearch.com
www.wir-investieren.de

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