Der Buchungssystem-Anbieter Amadeus machte den bisher größten Börsengang in diesem Jahr von 1,3 Mrd. Euro perfekt.
Ein Kursplus von 8 Prozent und ein Erlös von 1,3 Mrd. Euro – der Börsengang von Amadeus in Madrid war trotz Marktturbulenzen ein voller Erfolg. Das Unternehmen, an dem auch die Lufthansa beteiligt ist, hatte seine Aktien zu elf Euro ausgegeben. Die Aktie war vierfach überzeichnet. Der Börsengang des Weltmarktführers im Geschäft mit Buchungssystemen war der erste seit zwei Jahren in Spanien – und der bisher größte dieses Jahres in Europa.
Die mehrheitlichen Finanzinvestoren Cinven und BC Partners, die mit 34,7% an Amadeus beteiligt sind, übernahmen das Unternehmen für 4,3 Mrd. Euro im Juni 2005. Neben der Lufthansa sind auch die Fluggesellschaften Air France-KLM und Iberia an dem Unternehmen beteiligt, zu dem auch das Online-Flugportal Opodo gehört. Amadeus zieht für jede Buchung, die über seine Systeme getätigt wurden, eine Gebühr ein. Die Buchungssysteme kommen auch bei den Fluggesellschaften British Airways, Finnair, Qantas sowie bei Zügen, Fähren und Schiffsreisen zum Einsatz.
Der RWB Global Market Fonds • International I ist mit 2 Mio. € an Cinven III beteiligt.
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